SPD-Fraktion fordert Priorisierung dringend notwendiger Schulsanierungen – Beispiel: Friedrich-List-Gymnasium

Veröffentlicht am 27.11.2023 in Politik

Die SPD-Fraktion fordert, dass aufgrund der vielen notwendigen Sanierungsmaßnahmen an Reutlinger Schulen jetzt eine Priorisierung erfolgen  muss. Nur so könne es gelingen, den Sanierungsstau nach und nach abzuarbeiten, ist der Fraktionsvositzende der SPD, Helmut Treutlein, überzeugt. Nach dem Besuch der Minna-Specht-Schule vor einigen Wochen, ist die SPD-Fraktion nun einer Einladung von Schulleiterin Susanne Goedicke des Friedrich-List-Gymnasiums gefolgt. Auch an dieser Schule wurden aufgrund der städtischen Haushaltssituation dringende Sanierungsarbeiten verschoben.

Kreatives Arbeiten im Kunstunterricht, singende Kinder mit Klavierbegleitung, Musikschüler mit Klarinetten, Flöten und Geigen und das Auf und Ab im Treppenhaus. Mit diesem positiven Eindruck startete der Besuch der beiden Stadträte der SPD-Fraktion, Helmut Treutlein und Johannes Schempp im Spitalhofgebäude des Friedrich-List-Gymnasium. Schulleiterin Susanne Goedicke hatte die Stadträte aber nicht allein deswegen eingeladen, um die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu demonstrieren, sondern weil sie die Sorge umtreibt, dass das Lernen, Musizieren und Arbeiten im Gebäude zunehmend erschwert wird, weil dringende Sanierungsarbeiten immer wieder verschoben wurden. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Dirk Wütherich, der für den Spitalhof zuständigen Abteilungsleiterin Heike Howind sowie dem Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Tobias Jersak wurde das Gebäude besichtigt.

Der Blick in den Heizraum des Gebäudes machte die Notwendigkeit raschen Handelns deutlich. Nutzlos wird überschüssige Raumhitze aus der mangelhaft isolierten Wärmeübergabe über Oberlichter abgeleitet. „Hier ist Energieeinsparung und Klimaschutz mit Händen zu greifen!“ kommentierte Heike Howind an diesem Beispiel die Situation.

Bereits im vergangenen Jahr 2022 sei die Sanierung des Gymnasiums im städtischen Haushalt eingeplant gewesen, wissen die beiden Stadträte. Die Mittel wurden jedoch nach der Zurückweisung des Haushalts durch das Regierungspräsidium storniert. „Jetzt ist nicht absehbar, wann es losgeht!“ kritisierte Dr. Jersak im Namen der Eltern und ergänzte: „Wir haben die Erwartung, dass die Stadt handelt!“ Für die SPD-Fraktion ist klar, dass die Priorisierung der vielen ausstehenden Schulsanierungsmaßnahmen an Reutlinger Schulen jetzt angegangen werden muss. Und die bereits etatisierten Projekte gehören dabei ganz oben auf die Liste“, erläuterte Helmut Treutlein die Position der SPD-Fraktion. Deutlich wurde jedoch auch, dass es weitere Diskussionen mit den Schulen über den städtischen Haushalt bedarf, um auszuloten, wo die politischen Möglichkeiten und wo die Grenzen sind, die ein genehmigungsfähiger Haushalt unerbittlich zieht, stellte Treutlein fest.

Stadtrat Johannes Schempp erinnerte an Szenen in der Geschichte des List-Gymnasiums und sein Fraktionskollege Helmut Treutlein betonte die Bedeutung der Ausstrahlungskraft der pädagogischen Arbeit der Schule für die Familien in Reutlingen. „Dabei muss ein guter Bauzustand Verpflichtung für Gemeinderat und Stadtverwaltung sein. Wir werden sie unterstützen!“ unterstrich Helmut Treutlein am Ende des Besuchs. Die Schulleiterin Susanne Goedicke bedankte sich für das Interesse und wies darauf hin, dass die Einladung zum Besuch der Schule an alle Fraktionen gegangen war.

 

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