12.09.2015 in Fraktion
Deutschunterricht ist nötig, damit die Integration der Flüchtlinge gelingt. "Es gibt zu wenig Lehrer und zu wenig Kurse," stellt Stadträtin Silke Bayer fest, "deshalb sollten wir die Chancen, die sich bieten, nutzen."
Konkret beantragt die SPD-Fraktion:
Begründung
Die deutsche Sprache zu lernen ist das wichtigste Ziel der Menschen, die nach Deutschland geflohen sind. Gute Sprachkenntnisse verhelfen zu Arbeit und damit zum selbstständigen Leben in unserem Land.
Aktuell gibt es weder genug Lehrkräfte noch genug Lehrerstellen und auch nicht genug ausreichend ausgebildete Ehrenamtliche, die den Flüchtlingen die nötige Sprachbildung vermitteln können.
Da eine möglichst schnelle und gute Integration auch in unserem städtischen Interesse liegt, ist es unsere Aufgabe, möglichst kostengünstig maximal viel Deutschunterricht zu ermöglichen.
Deshalb wird die Stadtverwaltung beauftragt, mit dem Deutschen Seminar der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen sowie dem Sprachinstitut Tübingen (SIT) Kontakt aufzunehmen. Das Deutsche Seminar in Tübingen bietet einen B.A.-Studiengang "Deutsch als Zweitsprache" an. Das Sprachinstitut Tübingen bietet eine verkürzte Qualifizierung an. Die dort Studierenden sollen die Möglichkeit bekommen, in den Semesterferien für die Stadt Reutlingen als Deutschlehrer zu arbeiten.
12.09.2015 in Fraktion
Flüchtlinge brauchen Berufstätigkeit, Beschäftigung oder sie müssen ihre Ausbildung fortsetzen können. Dies Thema stellt die SPD-Fraktion in den Mittelpunkt eines Antrags an die Stadtverwaltung.
Und das beantragt die SPD-Fraktion:
Für die Beschäftigung und Arbeit hat die Stadt direkt keine Zuständigkeit. Dies würde sich ändern, wenn die Stadt Stadtkreis wäre. "Aber jetzt gilt es zu handeln!" fordert der Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein, "wir müssen handeln wie ein Stadtkreis in enger gemeinsamer Aktion mit den Verantwortlichen bei Landkreis und der Agentur für Arbeit." Die akute Not fordert die Stadt heraus.
Zur bestmöglichen Integration der zugewanderten Menschen ist die Beschäftigung, die Berufstätigkeit und der Abschluss von Berufsausbildungen am Wichtigsten. Das Erlernen der Sprache ist Grundvoraussetzung aller dieser Bemühungen. Wenn das Sprachenlernen einhergeht mit der Berufstätigkeit oder Ausbildung, dann unterstützt dies das rasche Erlernen der deutschen Sprache und fördert so die Integration.
Berufstätigkeit ist Voraussetzung zur Bestreitung des eigenen Unterhalts und ist so die beste Voraussetzung zur Integration. Es muss unser Ziel sein, die Selbständigkeit der zugewanderten Menschen so rasch wie möglich zu fördern.
Eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden auf den unterschiedlichen Ebenen, Stadt, Landkreis und Arbeitsverwaltung, ist im Interesse der Sache unbedingt erforderlich.
Mit dem Haushaltsantrag hatte die SPD beantragt, Beschäftigungsmodelle gemeinsam mit Beschäftigungsgesellschaften wie pro labore, zu entwickeln, um ältere Häuser zu modernisieren, damit Beschäftigung für Flüchtlinge angeboten und schließlich Wohnraum zur Anschlussunterbringung geschaffen wird. Die Schaffung und Bereitstellung von Wohnraum zur Anschlussunterbringung von Flüchtlingen kann mit einem solchen Beschäftigungsprojekt als aktive Maßnahme der Integration entwickelt werden. Gleichzeitig entsteht ein Einstieg in den Arbeitsmarkt über Arbeitsprojekte.
09.07.2015 in Gemeindenachrichten
Hier finden Sie es kurz und bündig:
02.06.2015 in Gemeindenachrichten
Der SPD-Ortsverein Reutlingen und die SPD-Gemeinderatsfraktion haben Oberbürgermeisterin Barbara Bosch zu Information und Diskussion eingeladen. Am Dienstag, 16. Juni 2015 um 20 h beginnt die öffentliche Mitgliederversammlung der SPD Reutlingen im Reutlinger Haus der Jugend (Museumsstr. 7). „Jedermann ist herzlich eingeladen, sich zu informieren und die Argumente zu hinterfragen,“ betont der Ortsvereinsvorsitzende Boris Niclas-Tölle, „jetzt kommen die Argumente auf den Prüfstand!“
17.05.2015 in Fraktion
Wohnungsbau Plus
Zukunftsfähige Wohnungspolitik für Reutlingen - „Ludwigsburger Modell“
Ein Antrag der SPD-Fraktion (06.05.2015)
die SPD-Fraktion beantragt
Begründung:
Der Grundsatzbeschluss bedeutet, dass ausschließlich die Stadtverwaltung mit den Eigentümern in Frage kommender Grundstücke verhandelt. Ist der geforderte Preis zu hoch, scheitert der Kauf und an dieser Stelle entsteht kein Neubaugebiet! Die Stadt Reutlingen soll so in die Lage versetzt werden, festzulegen, wo zusätzliches Bauland entstehen wird und wo nicht. Sie soll über die Qualität, die Art und das Maß der Bebauung bestimmen.
Die Stadt Reutlingen stellt sich mit diesen Maßnahmen ihrer Verantwortung, bezahlbaren Wohnraum insbesondere für untere und mittlere Einkommensgruppen zu schaffen.
Anträge und Anfragen der SPD-Fraktion
Zuviel Stickoxide in der Lederstraße - Weniger Autos sorgen für bessere Luft in Reutlingen
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