Im September 2019 startete in Reutlingen ein neues Buskonzept. Es brachte rund 100 neue Haltestellen, eine Hauptverkehrsachse in der Gartenstraße und die Einführung der Quartiersbusse.
Das Ziel: Eine echte Alternative zum Auto.
Die Taktung wurde verbessert, neue Linien geschaffen. So kamen viele Menschen bequemer zur Schule, zur Arbeit, in die Stadt oder zum Arzt. Reutlingen machte damit einen großen Schritt in Richtung Verkehrswende.
Doch dann kam die Corona-Pandemie. Die Fahrgastzahlen brachen ein. Und die Stadt geriet in eine schwierige finanzielle Lage. Als Folge wurde das neue Konzept nach kurzer Zeit zurückgefahren. Die Quartiersbusse verschwanden. Seitdem liegen sie im Dornröschenschlaf.
Aus Sicht der SPD-Fraktion ist klar: Sie müssen zurückkommen. Und zwar so schnell wie möglich. Denn die Quartiersbusse haben den Alltag vieler Menschen spürbar erleichtert. Sie konnten ihr Auto stehen lassen. Sie hatten kurze Wege zur Haltestelle. Ohne Umstieg kam jeder bequem ans Ziel. Auch mobilitätseingeschränkte Menschen profitierten vom engmaschigen Netz.
Ein Beispiel: Wer in Betzingen wohnte, konnte direkt nach Orschel-Hagen fahren. Ohne erst in die Innenstadt zu müssen, um dort umzusteigen. Was heute wie ein Wunschtraum klingt, war in Reutlingen schon Realität.
Wir als SPD-Fraktion wollen kein neues Konzept erfinden. Wir wollen auch kein Geld verschwenden. Wir wollen den Menschen in Reutlingen das zurückgeben, was sie verdient haben: Ein verlässliches, dicht getaktetes Busnetz.
Nur so kann der öffentliche Nahverkehr eine echte Alternative zum Auto sein.
Dafür setzen wir uns ein.

