Täglich überqueren über 3.000 Menschen die Konrad-Adenauer-Straße am Tübinger Tor – zu Fuß oder mit dem Rad zu den Schulen, zu den Wohngebieten, zur Pomologie oder zum Theater. Nach Schulschluss sind es sogar bis zu 150 Schüler in wenigen Minuten. Auch ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Patienten, die ins Nordsternhaus wollen, sind täglich betroffen. Ihre Sicherheit muss endlich Priorität haben!
Die SPD-Fraktion setzt sich seit Jahren für eine sichere Querung ein. Unser Ziel war ein neuer Steg in etwa an alter Stelle, um wichtige Orte wie Schulen, die Tonne, den Volkspark und Arztpraxen barrierefrei zu erreichen.
Als die Diskussion über den Abriss des Stegs begann und die Mehrheit des Gemeinderats diesem schließlich zustimmte, sprach sich die Stadtverwaltung ausdrücklich gegen eine ebenerdige Querung an dieser Stelle aus. Sie befürchtete, dass eine Fußgängerampel mit ausreichend Grünzeiten zu Rückstau auf der Konrad-Adenauer- und Alteburgstraße führen könnte. Dennoch wurde der Abriss beschlossen – mit dem Versprechen, eine sichere Alternative zu schaffen. Doch die versprochene ebenerdige Lösung lässt bis heute auf sich warten!
Im letzten Haushalt beantragten wir erneut den Bau eines sicheren Überwegs – doch auch dieser Antrag wurde mit Verweis auf knappe Kassen verschoben. Wir bleiben dennoch dran.
Wir sind weiterhin überzeugt, dass ein neuer Steg die sicherere Lösung wäre – besonders, weil wir bei einer Ampellösung keine ausreichenden Aufstellflächen erkennen. Aber noch wichtiger ist uns, dass überhaupt etwas passiert!
Nach fast fünf Jahren fordern wir: Es muss endlich im Sinne der Menschen gehandelt werden! Egal ob jung oder alt – die Bürgerinnen und Bürger brauchen eine sichere Querung. Dafür stehen wir als SPD-Fraktion ein.

