SPD: Innenstadtstrecke der Regionalstadtbahn vorantreiben

Veröffentlicht am 23.08.2019 in Politik

Nach Überzeugung der SPD-Fraktion im Gemeinderat stoppt die derzeitig ungeklärte Situation zur Streckenführung der Stadtbahn die städtebauliche Entwicklung der Stadt Reutlingen in den wichtigen Gebieten am Hauptbahnhof, im Postareal, am Federseeplatz und am Willy-Brandt-Platz. Sie beantragt deshalb, die Planungen vorrangig zu betreiben.

Die Innenstadtstrecke der Regionalstadtbahn steht im Mittelpunkt der nachhaltigen Weiterentwicklung der regionalen Verkehrsströme. Mit dem Bahnverkehr aus der Region in die Stadtmitte und mit der Stadtbahntrasse ins Echaztal und auf die Alb wird die Basis und damit ein entscheidendes Element zum geforderten und notwendigen Wandel des Verkehrs geschaffen. Für die Akzeptanz von Bus und Bahn ist dabei besonders die Nähe der Haltestellen von Bedeutung, um ein bequemes und rasches Umsteigen zu ermöglichen. Nicht zuletzt werde die Schadstoffbelastung der Luft in Reutlingen dadurch ganz wesentlich reduziert, so die Überzeugung der SPD-Fraktion.

Solange die Trassenführung nicht geklärt ist“, so Fraktionsvorsitzender Helmut Treutlein, „ist die Entwicklung von Handel und Wandel in Reutlingen derzeit in vielen Bereichen angehalten“. Mit der Festlegung der Trasse entstünden stattdessen Argumente für die Ansiedlung von Geschäften und Unternehmen mit ihren Arbeitsplätzen.

Dies betreffe wichtige zentrale Themen wie den zweiten Rathausstandort im Postareal, das stadtbildprägende derzeit brachliegende unschöne Eck am ZOB und auch die Überlegungen zur Paket-Post, welche vor allem auch von Seiten der Kulturschaffenden angestellt werden.

Mit dem Einspruch des Landesverkehrsministers gegen den Radschnellweg auf der ehemaligen Honauer Bahntrasse, der u.a. auch mit der ungeklärten Streckenführung der Stadtbahn begründet wurde, wird die Blockade der Entwicklung von Reutlingen noch verstärkt.

Diese Blockade der Stadtentwicklung könne nach Überzeugung von Stadträtin Edeltraut Stiedl nur überwunden werden, wenn die Stadtbahnfragen geklärt und in konkreten Planverfahren entschieden wurden. „Deshalb muss die weitere Entwicklung in diesem Gebiet Vorrang bei der Stadtentwicklung bekommen“, so die Stadträtin.

Die SPD-Fraktion beantragt daher einen aktuellen Bericht der Stadtverwaltung an den Gemeinderat über den Planungsstand zur Ausschleifung der Regionalstadtbahn aus der Bahnstrecke am Hauptbahnhof und zur Führung und Gestaltung der Innenstadtstrecke vom Hauptbahnhof ins Echaztal. Dabei soll auch über die geplante Lage der Haltestellen und die Möglichkeiten zum raschen Umstieg zwischen Bus und Bahn berichtet werden.

In diesem Kontext erwartet die SPD-Fraktion auch einen Bericht über die Planungen zur Gestaltung und weiteren Nutzung des Willy-Brandt-Platzes nach dem Start des neuen Stadtbus-Konzepts und des Wegfalls der Funktion als Zentraler Omnibushof ZOB.

Die SPD fordert außerdem, dass die Planung der Ausschleifung der Regionalstadtbahn und die Planung der Innenstadtstrecke sowie die Planungen zur Entwicklung der davon betroffenen Gelände an der Briefpost, Paketpost und dem Gelände an der Stadtbachstraße - Willy-Brandt-Platz vorrangig betrieben werden.

 

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