14.02.2018 in Kommunalpolitik

Mehr Verkehr im Tunnel- weniger Verkehr in der Lederstraße

 

In der Lederstraße wird der Grenzwert für Stickoxide im Jahresdurchschnitt 40 Mikrogramm pro m³ mit derzeit 55 Mikrogramm pro m³ deutlich überschritten. Im Jahresdurchschnitt 2018 muss der Grenzwert erreicht werden, sonst drohen Fahrverbote. Das Landeskabinett hat am 14.11.2017 beschlossen, dass Verkehrsbeschränkungen in der Umweltzone einlassen werden, wenn der Grenzwert nicht erreicht wird. Das heißt dass in Reutlingen ein Teil der Dieselfahrzeuge nicht mehr fahren darf. Konkret trifft es von den ca. 20.000 Dieselfahrzeuge (32 % aller Pkw) etwa 75 %, welche die Grenzwerte für die blaue Plakette nicht erreichen können und vom Fahrverbot bedroht sind.

Die SPD will keine Fahrverbote, deshalb fordern wir, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um den Grenzwert zu erreichen. Der Gemeinderat ist nach seiner Meinung gefragt. Zuständig für die Verkehrsregelung ist das Land. Die SPD ist der Ansicht, dass wir unser Recht zur Beteiligung nutzen sollten und die Maßnahmen mitgestalten.

14.02.2018 in Kommunalpolitik

SPD-Fraktion drängt auf schnelle Umsetzung: Gemeinderat soll Einvernehmen erteilen 

 

GEA 13.02.2018: UMWELT - SPD-Fraktion drängt auf schnelle Umsetzung: Gemeinderat soll Einvernehmen erteilen 

Luftreinhalteplan: RP wird Maßnahmen anordnen

VON ULRIKE GLAGE

REUTLINGEN. Nach jetzigem Stand zeichnet sich im Gemeinderat keine Mehrheit für die in der vierten Fortschreitung des Luftreinhalteplans enthaltenen Maßnahmen ab: Den einen gehen sie zu weit, den anderen nicht weit genug. Nur die SPD-Fraktion steht hinter den Vorschlägen - und drängt zur Eile. »Das ist politisch nicht verhandelbar«, sagt Helmut Treutlein. Recht hat er: Verweigert der Gemeinderat sein Einvernehmen, wird das Regierungspräsidium (RP) Tübingen die Maßnahmen anordnen.

Noch finden zu wenige Autofahrer den Weg durch den Scheibengipfeltunnel, kritisiert die SPD-Fraktion und fordert, die Chancen besser zu nutzen.

Noch finden zu wenige Autofahrer den Weg durch den Scheibengipfeltunnel, kritisiert die SPD-Fraktion und fordert, die Chancen besser zu nutzen. FOTO: Alexander RabeEin »Ersatzverfahren« ist bereits eingeleitet. 
 

01.02.2018 in Fraktion

Verhinderung von Fahrverboten durch weniger Verkehr in der Lederstraße

 

Die Beschlussfassung des Gemeinderats zum Luftreinhalteplan Teilplan Stadt Reutlingen mit Eningen wurde vertagt.

Wenn die Jahresdurchschnittswerte von 40 Mikrogramm NOx nicht annäherungsweise erreicht werden, dann drohen in Reutlingen Fahrverbote. Dies ist ein unverantwortliches Szenario, das durch entsprechende aktuell wirksame Maßnahmen verhindert werden muss. Deshalb ist jetzt die Zustimmung des Gemeinderats gefragt.

Zentral ist dabei die Verkehrslenkung in den Scheibengipfeltunnel. Um dies zu bewirken, muss die Lederstraße durch Tempo 40 für den Durchgangsverkehr unattraktiv werden. Gleichfalls muss der Verkehr auf der Adenauer- und der Rommelsbacher Straße durch Tempo 50 gebremst werden. In der Konsequenz steigt die Attraktivität der Fahrt durch den Tunnel und damit wird die Belastung mit NOx in der Lederstraße sinken. Der Gemeinderat muss sich deshalb hinter die notwendigen Maßnahmen stellen.

19.12.2017 in Fraktion

Kurzfristig Fachkräfte für die Kinderbetreuung gewinnen

 

wir beantragen:

  1. Für ErzieherInnen und KinderpflegerInnen, die in Reutlingen arbeiten oder dies planen, wird eine Vorrangregelung zur Betreuung ihrer eigenen Kinder in ihrer oder einer nahegelegenen Einrichtung entwickelt.
  2. Für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen im Ruhestand werden attraktive Bedingungen, auch finanzieller Art, entwickelt, um sie für eine Rückkehr in den Beruf, auch in Teilzeit und befristet, gewinnen zu können.
  3. Die Anwerbung neuer Fachkräfte durch Reutlinger Fachkräfte wird mit einer angemessenen Prämie belohnt.

19.12.2017 in Fraktion

Schnelles Internet in der ganzen Stadt

 

28.11.2017 Ein Antrag der SPD-.Fraktion:

wir beantragen:

 

  1. Die Stadtverwaltung berichtet über die Gebiete in der Stadt, wie z.B. in Ohmenhausen, in denen kein leistungsfähiges Internet verfügbar ist.
  2. Die Stadtverwaltung stellt die bestehenden Konfliktlagen dar, welche derzeit verhindern, dass eine absolut notwendige Internetverbindung möglich ist.
  3. Die Stadtverwaltung berichtet über bekannte Fälle, wo Unternehmen z.B. in Ohmenhausen in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit durch die nicht bereitstehende Internetverbindung beeinträchtigt werden oder wo aus diesen Gründen Ansiedlungen nicht zustande kamen.
  4. Die Stadtverwaltung stellt Lösungsmöglichkeiten dar, um eine leistungsfähige Internetversorgung in der ganzen Stadt herstellen zu können. Dabei werden auch mögliche Fördermöglichkeiten dargestellt sowie das eventuell notwendig werdende städtische Engagement beschrieben und bewertet.