Fraktion
17.05.2015 in Fraktion
Entwicklung der Bestands- und Bedarfszahlen im öffentlich geförderten Mietwohnungsbau mit Sozialbindung („Sozialer Wohnungsbau“)
Eine Anfrage der SPD-Fraktion (28.04.2015)
die SPD-Fraktion fragt an:
Die so gewonnenen Zahlen ermöglichen eine Einschätzung der real zu erwartenden Bedarfszahlen im Bereich des „Sozialen Wohnungsbaus“ in den kommenden Jahren. Sie aktualisieren und präzisieren die Zahlen des Empiricagutachtens.
17.05.2015 in Fraktion
Flankierende Maßnahmen einer zukunftsfähigen kommunalen Wohnungspolitik I
Aufnahme der Stadt Reutlingen in die Gebietskulisse für den Erlass einer Kappungsgrenzen- und Kündigungssperrfristverordnung
Ein Antrag der SPD-Fraktion. (27.04.2015)
wir beantragen,
Stadtverwaltung und Gemeinderat begrüßen die Aufnahme der Stadt Reutlingen in die Gebietskulisse für den Erlass einer Kappungsgrenzen- und Kündigungssperrfristverordnung. Die Stadtverwaltung übermittelt dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg eine positive Stellungnahme.
Begründung:
Seit Inkrafttreten der Mietrechtsnovelle am 01. Mai 2013 sind die Landesregierungen durch § 558 Absatz 2 BGB ermächtigt, durch Rechtsverordnung Gemeinden oder Teile von Gemeinden zu bestimmen, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnraum zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist und in denen deshalb bei Mieterhöhungen im Bestand die allgemein gültige Kappungsgrenze von 20 Prozent für zulässige Erhöhungen während drei Jahren auf 15 Prozent herabgesetzt wird. Durch § 577a Absatz 2 BGB können die Landesregierungen in einer weiteren Rechtsverordnung bestimmen, wo die Verlängerung der allgemeinen Kündigungssperrfrist bei Umwandlung vermieteter Wohnungen in Eigentumswohnungen gelten soll. Nach der vom Land vorgesehenen Verordnung soll die im Gesetz grundsätzlich geltende 3-Jahressperrfrist für Kündigungen auf 5 Jahre verlängert werden.
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg hat nun im Rahmen des wohnungspolitischen Maßnahmenpaketes der Landesregierung das Anhörungsverfahren zur Gebietskulisse für oben genannte Rechtsverordnungen, die für fünf Jahre gelten sollen, eingeleitet. Die Stadt Reutlingen wurde in die Gebietskulisse aufgenommen; es wurde um eine Stellungnahme der Stadt gebeten.
Gemeinderat und Stadtverwaltung begrüßen die Aufnahme in die Gebietskulisse für beide Rechtsverordnungen und sind an einer zügigen Umsetzung der Verordnungen interessiert. Auf eine kleinräumige differenzierte Anwendung soll, auch wegen des übermäßigen Verwaltungsaufwandes, verzichtet werden.
Gemeinderat und Stadtverwaltung erhoffen sich durch eine abgesenkte Kappungsgrenze eine - zumindest leichte - Dämpfung bei den Mietensteigerungen. Die verlängerte Kündigungssperrfrist stellt ein nützliches Instrument dar, um mögliche Verdrängungen von Bestandsmietern aus ihren angestammten Mietwohnungen durch die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu verhindern.
Die Maßnahmen verursachen keinen Verwaltungsaufwand.
11.04.2015 in Fraktion
Die im Rahmen der Schulentwicklungsplanung sich anbahnende Erweiterung der Gemeinschaftsschullandschaft in Reutlingen wird von der Reutlinger SPD-Fraktion ausdrücklich begrüßt. „Wir haben durch zögerliches Vorgehen der Verwaltung und sachlich nicht begründete Widerstände im Gemeinderat inzwischen echten Nachholbedarf“, macht der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein die Dringlichkeit der weiteren Beratungen deutlich. „Wir haben inzwischen viele Schülerinnen und Schüler an das Umland verloren. Das haben sich Verwaltung und Rat selber zuzuschreiben.“
24.09.2014 in Fraktion
Die Kinderbetreuung in Reutlingen soll gerechter gestaltet werden, fordern die SPD- Gemeinderatsmitglieder nach Gesprächen mit dem GERK und weiteren Akteuren in gleich zwei Anträgen.
Ab dem kommenden Kindergartenjahr soll, so der Antrag der SPD-Fraktion, jedes dritte Kind und alle weiteren Kinder einer Familie gebührenfrei die Kindertagesstätte und den Kindergarten besuchen können. „Wir können uns nicht ständig über die sinkende Geburtenzahlen in unserem Land beschweren und dann junge, kinderreiche Familien mit den Kosten alleine lassen“ so Sebastian Weigle.
Ein weiterer Punkt, der vor allem in der Diskussion um die Teilschließung der Kindertagesstätte Dirnäckerweg in Ohmenhausen für Unmut sorgte, sind die Gebühren die die Eltern auch bei längerfristig geschlossener Einrichtung bezahlen müssen. „Wir fordern, dass hier wenigstens die Kosten der Essensversorgung den Eltern zurückerstattet werden“, macht Stadträtin Silke Bayer deutlich, „denn die Familien müssten ja trotzdem die Kinder daheim versorgen und zusätzlich betreuen“. Diese Kosten doppelt zu schultern ist schon „ein ganz schöner Brocken und oftmals kaum machbar“.
Grundsätzlich fordert die SPD-Fraktion in der Stadt eine Diskussion über die familienfreundliche Kommune. Auch wenn Reutlingen wichtige Schritte gemacht habe, seien „Veränderungen am bisherigen Gebührenmodell notwendig“ so Stadtrat Uli Lukaszewitz. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion vier Modelle benannt, die in einem ersten Schritt geprüft und gegeneinander abgewägt werden sollen. „Wir wollen dabei alle Fraktionen im Boot haben“, so Stadträtin Silke Bayer. „Nur miteinander können wir einen guten Konsens entwickeln“.
29.06.2014 in Fraktion
Antrag - Schon seit 2008 bemüht sich die SPD-Fraktion des Gemeinderates um eine Unterführung zwischen Listhof und Stadtwald. Weg für Mensch und Tier
Der Wunsch ist schon sechs Jahre alt: Die SPD-Fraktion stellte 2008 den Antrag auf eine Unterführung unter der Alteburgstraße auf Höhe des Listhofs. Damit soll eine Verbindung zwischen Stadtwald und dem Umweltbildungszentrum und Naturschutzgebiet Listhof geschaffen werden.
Anträge und Anfragen der SPD-Fraktion
Zuviel Stickoxide in der Lederstraße - Weniger Autos sorgen für bessere Luft in Reutlingen
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